Sehr geehrte Reisefreunde,

wer das Besondere für die schönsten Tage des Jahres sucht, will meist neben Erholung auch Kunst und Kultur des jeweiligen Urlaubslandes ergründen. Klingenstein Kultur auf Reisen besticht durch ein anspruchsvolles Programm europäischer und weltweiter Studienreisen, das Ihnen eine ausgewogene und moderne Art des Reisens garantiert.

„Anspruchsvolle Reisen für anspruchsvolle Gäste“ – unser Motto – steht für kulturell anspruchsvolle Reisen mit ständig wechselnden Schwerpunkten und Zielen. Insgesamt können Sie aus ungefähr 50 Studienreisen auswählen. Darunter finden sich bekannte Ziele, aber auch viel Unbekanntes abseits der üblichen touristische Routen, was das Besondere an Internationale Studienreisen Max A. Klingenstein – Kultur auf Reisen ausmacht.

Seit über fünf Jahrzehnten führen wir Sie zu den großen und versteckten Kunstschätzen in Europa, im Orient, in Afrika und Asien. In kleinen Gruppen, meist zwischen 8 und 15 Personen, reisen Sie mit Gleichgesinnten und erfahren Wissenswertes und nicht Alltägliches über Kultur, Land und Leute. Wer mit Klingenstein reist, geht geleitet vom Fachmann und gemeinsam mit den Mitreisenden auf kulturelle Spurensuche. Eine Urlaubsform, die gleichermaßen Erholung für Körper, Geist und Seele bietet.

Aktuelles

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Reisebrief Oktober 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Reisefreunde, die Zerstörung…

Klingenstein Reisen zu großen Ausstellungen 2016

Unser Programm 2016 ist wieder einmal geprägt von großen Kunstausstellungen, zu deren Besuch wir Sie unter kundiger Führung einladen möchten, immer verbunden mit einem reizvollen und dasThema ergänzenden Rahmenprogramm:

In Nürnberg:

Bayerisch-Tschechische Landesausstellung Karl IV.

Karl IV.Die Tschechische Republik und der Freistaat Bayern nehmen den 700. Geburtstag Kaiser Karls IV. zum Anlass für eine ge-meinsame Landesausstellung. Sie würdigt eine der bedeutendsten und facetenreichsten Herrscher des Mittelalters. Sein Vater Johann war der Sohn Kaiser Heinrichs VII. aus dem Haus Luxemburg und durch die Heirat mit der Premyslidin Elisabeth böhmischer König geworden. Geboren in Prag 1316, erzogen in Paris 1323 bis 1329, erfahren und bewährt in den politischen Affären Italiens, Böhmens und Mährens 1330 bis 1346, regierte Karl 1346 bis 1378 als deutscher und böhmischer König, seit 1355 als Kaiser; in krisenhafter Zeit also zwischen der großen Pest von 1348 – dem Massensterben mit Judenpogromen und Geißlerzügen – und dem großen Schisma von 1379 – der Spaltung der Christenheit. Staatsmann und Mäzen, wirkte er ein Menschenalter in Mitteleuropa, mit kluger Friedenspolitik, zielbewussten Finanzaktionen und umsichtiger Förderung wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und künstlerischer Aktivitäten.
Prag, die Hauptstadt seines böhmischen Königreichs, wurde unter Karl IV. zum kulturellen Mittelpunkt: Veitsdom und Karlsbrücke entstanden, das Collegium Carolinum als erste nordalpine Universität, die Prager Neustadt, deren sieben Klosterstiftungen das universalistische Konzept des Kaisers manifestieren. Die im Umland errichtete Burg Karlstein mit ihren einzigartigen Sakralräumen diente als Hort der Reichskleinodien und der zahllosen von ihm gesammelten Reliquien.
Auch die Krönungsstadt Aachen und andere Orte im Reich hat Karl IV. mit Bauten und Dedikationen bedacht, doch als „die fürnehmste und baß gelegenste Stadt des Reiches“ galt ihm Nürnberg. 59mal hat er sich dort aufgehalten, teils wochenlang. Das Nürnberger Patriziat und Großkapital war ihm bereitwillig zu Diensten. Nürnberg bestimmte er zum Ort des ersten Reichstages für jeden seiner Nachfolger. Von der Prager Bauhütte ließ er die Frauenkirche am Markt errichten. Auf dem Umgang ihres Michaelchors wurden anlässlich der Taufe des Thronfolgers Wenzel 1361 erstmals die Reichskleinodien zur Schau gestellt.
Die Förderung großer Künstler durch Karl IV., wie des Baumeisters Peter Parler, des Malers Theoderich und mancher uns Unbekannten, macht seine Regierungszeit zur kunstgeschichtlichen Epoche. Daher verspricht die Landesausstellung nicht nur einen fesselnden Blick auf diesen so rätselhaften wie pragmatischen Herrscher, sondern auch Kunstwerke ersten Ranges unter den Exponaten der Tafel- und Buchmalerei, Skulptur und Schatzkunst. In Prag wird sie in der Wallenstein Reitschule gezeigt, in Nürnberg im Germanischen Nationalmuseum.

Unsere Reisen zum Thema:

07.12. – 11.12.2016 Städtereise Nürnberg – „die fürnehmste Stadt des Reiches“

Zur Ausstellung: Bayerisch-Tschechische Landesausstellung

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